Unternehmertum im KI-Zeitalter – Oliver Dlugosch über Wachstum, Prozesse und Innovation
Shownotes
In dieser Folge des Unternehmer Menschen Podcasts spricht Daniel Jokisch mit Oliver Dlugosch, Mitgründer von GeneralMind und der Razor Group.
Gemeinsam sprechen sie über die Herausforderungen und Chancen des modernen Unternehmertums, den praktischen Einsatz von Künstlicher Intelligenz und die Bedeutung effizienter Prozesse in wachstumsstarken Unternehmen.
Oliver gibt spannende Einblicke in den Aufbau erfolgreicher Unternehmen und erklärt, warum Anpassungsfähigkeit, klare Strukturen und die Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterentwicklung entscheidende Erfolgsfaktoren sind. Außerdem diskutieren die beiden, wie KI bereits heute Lieferketten und operative Geschäftsprozesse verändert und weshalb der Mensch trotz aller technologischen Entwicklungen eine zentrale Rolle behalten wird.
Themen dieser Folge: • Unternehmertum in dynamischen Märkten • Künstliche Intelligenz im Unternehmensalltag • Effizienzsteigerung durch digitale Prozesse • Supply Chain Management und operative Exzellenz • Wachstum, Innovation und Leadership • Warum „Now or Never“ manchmal die richtige Entscheidung ist
Eine spannende Episode für Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte und alle, die sich mit den Auswirkungen von KI auf die Zukunft von Unternehmen beschäftigen.
Über den Gast
Oliver Dlugosch ist Unternehmer, Investor und Mitgründer von GeneralMind sowie der international erfolgreichen Razor Group. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit dem Aufbau wachstumsstarker Unternehmen, digitalen Geschäftsmodellen und dem Einsatz neuer Technologien zur Optimierung von Prozessen und Wertschöpfungsketten.
Über den Podcast
UnternehmerMenschen erzählt die Geschichten hinter den Unternehmern. Im Mittelpunkt steht nicht allein der Erfolg, sondern vor allem der Weg dorthin – geprägt von Entscheidungen, Zweifeln und persönlichen Erfahrungen. Daniel Jokisch spricht mit Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Expertinnen und Experten über das, was oft im Verborgenen bleibt: Verantwortung, Wandel und die Realität des Unternehmertums.
LinkedIn Oliver Dlugosch: https://www.linkedin.com/in/droliverdlugosch/
Mehr über GeneralMind: https://www.generalmind.com/
Mehr über UnternehmerMenschen: https://www.mittelstands-werk.com/
LinkedIn Daniel Jokisch: https://www.linkedin.com/in/daniel-jokisch-nrw/
Transkript anzeigen
00:00:06: Man hat ein Netzwerk in verschiedenen Dimensionen, aber de facto Umsätze sind am ersten Tag
00:00:11: null.
00:00:14: Herzlich willkommen zu unserem Unternehmer-Menschen-Podcast dem Menschen für Unternehmer von Unternehmer
00:00:20: und von die,
00:00:21: die es werden wollen!
00:00:22: Und heute ist bei mir ein ganz spannender Gast, der Oli von Lugosch ist bei uns, er ist Mitgründer von General Mind Firmname, der schon ein bisschen verrät.
00:00:37: Was vielleicht passiert, aber stell du dich gerne einmal selber vor und stell kurz das Unternehmen vor, dass du mitgegründet hast.
00:00:44: Und ja, jetzt habe ich es ein bisschen über dich.
00:00:46: Herzlich willkommen!
00:00:47: Danke Daniel.
00:00:48: Ich freue mich sehr heute dabei sein zu können.
00:00:50: Jao, volumologisch ist mein Name wie Du gesagt hast.
00:00:53: Ich bin Mitgründer von General Mind.
00:00:55: eigentlich müsste ich jetzt ganz vorne ausholen weil die Genese von General mind in meiner Kindheit fast schon steckt und mich über einige Pfade-und Umwege dann dahingebracht hat, wo ich heute bin.
00:01:09: Ich bin nämlich in Düsseldorf geboren und aufgewachsen.
00:01:12: Da bin da zur Schule gegangen Und hab damals einen Schulfreund gehabt, Tushar hieß der mit dem ich gerade zum Ende der Schulzeit relativ viel Zeit auch verbracht habe.
00:01:24: Er kommt selber aus einer Unternehmerfamilie, ich gar nicht Meine Eltern im angestellten Verhältnis Und Unternehmertum war da eigentlich nie ein Thema.
00:01:35: Es gab keine Berührungspunkte von mir, so wirklich mit Unternehmertum.
00:01:38: Ich hatte keine Idee... Was das heißt, ich hatte keine Idee was das mit sich bringt wie es aussieht.
00:01:45: Das galt dann auch zum Ende meiner Schulzeit.
00:01:48: Auch da irgendwie gründen ein Unternehmenaufbau einer so war für mich völlig fremd, was so für mich ins Gorp war.
00:01:56: Wie man es auf Neudeutsch sagt waren so technische Themen.
00:01:59: naturwissenschaftliche Themen habe ich dann für einen Physikstudium entschieden und hab das dann noch in Düsseldorf gemacht weil Es ist fast nicht wichtig, wo man für sich studiert mit so einem generalistischen Studium.
00:02:12: Hat mir auch sehr viel Spaß gemacht.
00:02:13: die Zeit hatte die Chance auch für ein paar Monate nach New York zu gehen so ein bisschen Sehnsuchtsort für mich.
00:02:20: oder derzeit kam ich aber dann zum ersten mal auch mit der privaten Wirtschaft in Kontakt und zwar Beratung, wie es für einige Naturwissenschaftler tatsächlich auch der Fall ist.
00:02:30: In meinem Fall war das McKinsey und bin dann so über ein paar Monate quartale hinweg immer mehr in Austausch gegangen mit dem Unternehmen fand sehr spannend was man da machen kann, wie viele Einblicke man gewinnt, wie schnell man da auch Dinge lernen kann, Wie schnell man ja einfach verschiedene Bereiche von Unternehmen entdecken kann und habe mich nach dem Studium eben dafür entschieden zu McKinsey zu gehen.
00:02:56: Da war Rückblick definitiv eine sehr, sehr gute Entscheidung eben aus genauer den Gründen man bekommt sehr schnell sehr viele Einblicke hatte in dem Zusammenhang auch die Chance meinen Doktor zu machen was mir in der Zeit sehr viel Spaß gemacht hat.
00:03:08: ich habe dann nicht in Physik promoviert sondern in einem betriebswirtschaftlichen Thema so Wirtschaftsinformating ein bisschen Schnittstelle auch zwischen numerischen Methoden, aber eben auch reale Anwendungen im Alltag.
00:03:23: Es ging da um Kehr in Städten und Smart City Konzepte.
00:03:27: Sollte dann eigentlich nach der Promotion wieder zurück zu McKinsey kommen habe das für eine kurze Zeit gemacht hatte dann aber wie ich finde einmalige Gelegenheit für meinen Herzensverein Fortuna Düsseldorf zu arbeiten.
00:03:40: Und wenn einem so eine Chance über den Weg läuft, sollte man sie ergreifen.
00:03:46: Das hab' ich auch gemacht hatte dann den Spaß ein Jahr für Fortuna de Solov tätig zu sein.
00:03:53: Hab sehr, sehr viel gelernt und gerade als die Pandemie losging nämlich im Sommer also kurz nachdem es los ging im Sommer zwanzig-zwanzig kamen dann eben diese zwei Phade wieder zusammen.
00:04:07: ich hatte vorhin Tushar erwähnt den alten Schuhfreund aus der Disservatzeit.
00:04:11: Der kam im Sommer Nach Deutschland zurück, er war in das Land seiner Vorfahren gegangen nach Indien im Zusammenhang mit dem Rocket Internet Kosmos.
00:04:23: Er hat dort nämlich sehr erfolgreich einige Unternehmen gegründet und ist von Olli Samba sozusagen hingeschickt worden und kam dann Sommer zwanzig-zwanzig wieder Und wir sind da wieder in Kontakt gekommen und haben dann zusammen mit zwei anderen die Razer Group ins Leben gerufen.
00:04:39: Die Razer group ist ein e-commerce unternehmen FBA Aggregator, wie man ihn nennt.
00:04:45: Also ein E-Commerce Unternehmen das sehr viel Produkte über Amazon verkauft und vertreibt.
00:04:50: Und das Besondere war eben dass wir relativ schnell viele solcher kleiner E-commerce Geschäfte aufgekauft und unter dem Mantel der Razer Group konsolidiert haben was zu dem Zeitpunkt ein ja sehr interessantes Modell war vor allen Dingen weil Fremdkapital den Zeitpunkt eben relativ günstig war und sozusagen die Equise über Fremddkapital möglich.
00:05:12: Ich habe in der Zeit die komplette Lieferkette eigentlich alle Operations geleitet und das war auch ein bisschen die Geburtsstunde implizit von General Mind.
00:05:22: Denn was wir bei der Razer Group gesehen haben, nämlich manuelle repetitive Prozesse in Lieferketten also Kommunikation mit Lieferanten, Kommunikations mit Logistikanen, mit irgendwelchen anderen Stakeholders dass sie sehr viel manuelle Arbeit eben erfordert.
00:05:41: War der Anstoß, dass wir dann irgendwann gesagt haben Wir gründen General Mind und mit General Mind stellen wir vor allen Dingen groß und auch mittelgroßen deutschen Unternehmen im KI- und LLM basierte Automatisierung zur Verfügung genau für die Lieferkette also all das was handisch gemacht wird wo Einkäufer per E-Mail mit Lieferanten kommunizieren liefertemine abstimmen Auftragsbestätigung verarbeiten usw.
00:06:08: Dass das automatisieren wir oder beschleunigen ist, zumindest sehr stark helfen dabei dass es weniger copy-paste ist.
00:06:16: Weniger Systemwechsel sondern sozusagen alles vereinheitlich diesen Kollegen und Kollegen zur Verfügung gestellt wird und verarbeitet wird.
00:06:23: genau das ist das womit wir mit General Mind losgelegt haben.
00:06:28: und bei General Mind eben verantworte ich alle Kundeninteraktionen, vor allen Dingen auch wegen meines Hintergrunds bei der Razer Group weil ich eben Lieferketten gesehen habe selbst mit aufgebaut habe.
00:06:40: Und entsprechend ist die Kommunikation dann mit den Kunden eine sehr inhaltlich getriebene und eine sehr fachliche Getriebe ne?
00:06:46: Weil ich genau verstehe in welchen Schuhen viele dieser ja Menschen, viele dieser Unternehmer oder auch Mitarbeiter in größeren Unternehmen stecken und was so die alltäglichen Punkte sind.
00:07:00: Es wäre jetzt eine sehr lange Kurve, um mich zuvorzustellen aber es braucht diese Vorgeschichte, um zu verstehen wie ich hier bei General Mind gelandet bin.
00:07:09: Das ist auf
00:07:09: jeden Fall super interessant und du hast ja jetzt gerade, ich würde sagen, in fünf Minuten kurz ein Lebenslauf komprimiert und das klang jetzt relativ entspannt.
00:07:23: Dieser Lebenslauf, ich möchte an ein paar Stellen einhaken.
00:07:28: Damit auch der Sinn dieses Podcast sozusagen erfüllt wird.
00:07:34: Du hast ja also was sich schon mal sehr schön fand.
00:07:36: Also du hast Physik studiert und wie viele deiner Kollegen ging es dann zu einer Beratung?
00:07:40: Das ist immer... Ich aus dem Bauch raus gefühlt fünfzig Prozent gehen zur SAP und die anderen fünfzig prozent machen eine Beratungen und die ganz harten sagen, ich will forschen!
00:07:50: Ja.
00:07:53: Aber das ist meine persönliche Studie wahrscheinlich keinerlei empirische rein anekdotisch sozusagen erarbeitet.
00:08:05: Dann ging es in die Beratung und dann hast du ja schon gesagt, da gab's wahnsinnig viele Einblicke in verschiedene Themenfelder was mit Sicherheit für spätes Spannbar.
00:08:15: Hast du so zwei drei Themen von denen du heute sagst dass vielleicht damals gar nicht ihr kanntest?
00:08:21: Das war, ich muss ja keinen Namen verraten.
00:08:22: Aber das war ein spannendes Projekt oder da war ichantwortlich für XY und das hat mir quasi so'n Stück weit den Boden bereitet über den ich heute laufe.
00:08:32: Also gibt's sowas?
00:08:32: Oder sagst du aus?
00:08:33: War einfach um Erfahrung zusammen.
00:08:36: gut aber so richtige Anklüpfungspunkte habe ich nicht.
00:08:39: Ich glaube die Laufbahn als Berater oder die Tätigkeit als Beratter stattet ein mit sehr guten Grundfähigkeiten aus.
00:08:50: Wie kommuniziere ich, wie kommunizier' ich effektiv?
00:08:57: wie baue ich Stories auf, wie gehe ich mit verschiedenen Kolleginnen und Kollegen um?
00:09:01: Die denke ich auch strategisch.
00:09:02: Wie beziehe ich viele verschiedene Aspekte mit ein?
00:09:05: so ein bisschen?
00:09:06: natürlich immer dieser reinen betriebswirtschaftliche Aspekt.
00:09:10: ja macht das Sinn kommerziell, macht es keinen Sinn?
00:09:13: was ist relevant, was ist nicht relevant?
00:09:14: Ich glaube dass eine ganz wichtige Fähigkeit das zu erkennen, dass man sich in Details verliert die nicht relevant sind.
00:09:20: Es gibt noch Details die relevant sind aber so ein paar Kernfähigkeiten bekommt man da sehr gut mit und liefern eine gute Basis.
00:09:29: Was mir definitiv sehr viel Spaß gemacht hat, muss ich sagen war ein Lient, das ich in der Zeit bei McKinsey gemacht habe.
00:09:38: Diese Gefühle sind ja auch sehr nah dran so an einem so ein Physiker Mindset, weil man dann halt schon irgendwie auch abstrakt auf Prozesse schaut.
00:09:47: Gleichzeitig aber immer wieder diesen Realitätscheck haben muss.
00:09:50: eine Lösung die man vorschlägt macht überhaupt Sinn ist sie wirklich implementierbar und dafür muss man sich einfach in den Prozess hineinversetzen.
00:09:56: das ist da noch ein Stück weit Fantasie und Empathie.
00:09:59: sich einfach hinein versetzen ich sitze vor dem Computer muss denen im Prozess machen macht es wirklich Sinn den So-und-so umzubauen?
00:10:05: ja ich glaube dass es eine schöne Symbiose aus diesen beiden Aspekten
00:10:08: Und vor allem nicht, nicht Physiker und nicht Berater.
00:10:10: Lien meinst du also das ist immer eine Lösung geben muss?
00:10:13: Ich übersetze meine einfachen Worte sauber durchläuft von oben.
00:10:16: Also Linus ist sozusagen ein Konzept und ich bin jetzt nicht zertifiziert mit irgendwie Six Sigma oder so.
00:10:22: aber im Grunde geht es darum dass Prozesse und Abläufe schlankdesignt werden von ihrem Aufbau her schon schlank sind.
00:10:35: und was heißt Schunk?
00:10:36: Dass man eben die Qualität, die Geschwindigkeit liefert.
00:10:40: Die Features liefert am Ende, die auch wirklich relevant sind für den Abnehmer.
00:10:45: Das kann intern sein das kann aber auch extern sein.
00:10:47: es kann ein Kunde sein dass es auch immer wieder sozusagen Kontrollmechanismen gibt ja dass in sich quasi ein stabiler Prozess ist auch da wie so einen Physikerbegriff Ausnahmen sozusagen mit bedenkt was passiert, wenn etwas mal abweicht kann es überhaupt abweichen und dass man eben Verschwendung minimiert.
00:11:09: Dass man wirklich das baut genauso wie sein soll und dass am Ende daraus kommt was auch von dem jeweiligen anderen Teilnehmer dann abgenommen wird.
00:11:20: Und mit dieser Brille kann man eben durch Geschäftsprozesse gehen und dafür sorgen, dass sie eben schneller werden, robuster werden auch skalierbarer werden weil man zum Beispiel Dinge standardisiert nicht immer alles von neu auf neu formuliert und jedes mal einen anderen Weg findet sondern sagt so und bei diesem Standardweg machen wir das auch.
00:11:39: das ist ein Aspekt von Lean genau.
00:11:42: Und das macht natürlich vor allem großen Unternehmen Sinn solche Prozesse, solche Prozessverbesserungen auch kontinuierliche Prozessverbesserung immer wieder zu machen.
00:11:50: Gegeben die Volumina, die da natürlich an Transaktionen stattfinden?
00:11:53: Ja okay
00:11:54: und es war genau ok.
00:11:55: dann war das im Prinzip was ich jeden meinte.
00:11:58: da hast du durch diese verschiedenen Einblicke, durch die Kommunikation die du gelernt hast Das war das was du mitgenommen hast also du hast nicht während deiner Zeit bei der Beratung gesagt ah das ist ein Thema dass mache ich jetzt zum einem Thema sondern zwar einfach Vielzahl an Themen.
00:12:15: Dann möchte ich natürlich gerne auf dein Herzensverein eingehen, muss gestehen ein Herzensverein ist eine Liga.
00:12:21: drunter hat sich jetzt vom... ersten Abstiegsplatz, jetzt irgendwie auf Platz Acht hochgekehrt und nur noch zehn Punkte Rückstand auf einen Aufstiegs-Platz.
00:12:30: Ich weiß nicht ob das wird... Auch ganz in der Nähe, das ist ja alle man ja achend.
00:12:33: Aber ich weiß gar nicht, Fortuna hat auch nichts mit dem Abstieg
00:12:40: zu tun?
00:12:40: Nee, nee!
00:12:40: Und wir müssen in den letzten Spielen nochmal ein bisschen eine Schippe drauflegen, dass wir auch auf gar keinen Fall was mit dem Abstieg zu haben.
00:12:47: Im Moment ist es ein bisschen auf wachligen Beinen, das sind nicht so viele Punkte bis zum Abstieg aber zuversichtlich, weil das Team schon eine gute Qualität hat.
00:12:58: Wir haben jetzt noch ein paar Spiele vor der Brust wo wir alles in der eigenen Hand haben.
00:13:02: ich denke es wird gut ausgehen aber man wäre kein vertuner Fan wenn man das nicht auch gewohnt wäre mit solchen Situationen umzugehen.
00:13:10: Und er hat uns vor allem, wie ich eben nachdem du gesagt hättest was dein Skope ist wo man sich weiß ah der hat Beratung gemacht wenn du von wir sprichst und vereint.
00:13:22: Das ist auch drin ist und ich weiß ja das war tatsächlich eine ganz spannende Zeit weil Du hast etwas gemacht Was man der jetzt noch dem, was du bisher erzählt hast gar nicht in Anführungszeichen zutrauen würde.
00:13:34: Weil wenn ich richtig informiert bin, du hast doch den Marketing gearbeitet, richtig?
00:13:38: Das stimmt!
00:13:39: Auch da wieder Wendungen die das Leben nehmen kann... Ich bin eingestiegen erstmal in einer neu gegründeten Strategie Abteilung.
00:13:47: Es ist ein großer Begriff und großes Wort.
00:13:50: Wir waren zu zweit, zu dritt plus minus Und dann ging es einfach darum dem Verein an verschiedenen Stellen mal so ein bisschen projektmäßig vorwärts zu helfen.
00:14:03: Konkret war das bei mir in einem ersten halben Jahr Thema Business Intelligence und das auch wie gesagt in verschiedenen Abteilungen, vom Marketing selbst über Ticketing, Merchandising.
00:14:13: Wie kann man mithilfe von Daten dem Fan den Mitglied besseres Erlebnis bieten?
00:14:19: Wie kann Man Produkte besser auf die mit, die darf die Fans zuschneiden.
00:14:24: Wie geht man überhaupt mit Daten?
00:14:25: All das war vorher noch nicht so ausgeprägt weil natürlich die Fachbereiche sehr mit dem Day-to-day beschäftigt sind bekommen nicht so oft guten Input auch von außen und haben dann einfach nicht die Kapazität solche strukturellen Anpassungen einmal anzugehen oder solche Neuerung anzugehn.
00:14:44: Und wir hatten zu der Zeit die die Kapatitäten und haben.
00:14:47: der Verein hat sie geschaffen und so konnten wir tatsächlich einige Themen da vorantreiben.
00:14:52: Dann kam es aber dazu, dass der Marketingvorstand gesehen hat naja was alles auf den Vereins zukommt und welche Themen alle da relevant werden.
00:15:03: Und anscheinend war meine Art zu arbeiten nicht so weit weg von dem was dem Marketingvorstand da helfen konnte.
00:15:10: und so bin ich dann nach etwa einem halben Jahr genau zum Assistenten sozusagen das Marketingvorstanz geworden und habe mich dann voll und ganz auf die Marketingthemen Fokussiert.
00:15:20: Das war eine ganz besondere Zeit, weil der Verein zu dem Zeitpunkt in der Schnittstelle war von der Fremdvermarktung zur Eigenvermarktungen.
00:15:29: Was heißt das?
00:15:31: Vereine können selber entscheiden, ob sie quasi das Verkaufen von Partnerschaften.
00:15:36: Also es sind dann so VIP-Longenden aber auch Werbeinhalte, Banden und so weiter und sofort das Logo auf verschiedenen Partnerschaftens zu haben.
00:15:46: Ob Sie das selber machen oder ob Sie's als Ganzes abgeben an eine Agentur Und vorher war das eben bei Fortuna an der Agentur abgegeben, aber es war klar dass eben im Sommer zwanzigzwanzig Das Ganze in die Eigenvermarktung umgehen würde.
00:16:01: Es ist eine Entscheidung man langfristig trifft.
00:16:03: Die wurde wahrscheinlich ein oder zwei Jahre vorher getroffen und es hat eben gehießen dass in der ersten Jahreshälfte, zwanzigzwanzig dort eine komplette Abteilung aufgebaut werden musste.
00:16:11: Auch die Kommunikation zu den Partnern, zu den Sponsoren musste aufgebaut und die Prozesse mussten aufgebaut wurden.
00:16:18: Das war alles ganz schön viel.
00:16:21: Und noch dazu kam das der Verein, in dem Jahr hundertfünfundzwanziger Jahre alt wurde Auch eben noch in der ersten Jahreshälfte.
00:16:27: Das heißt, da kamen einige Themen zusammen.
00:16:30: Habe ich nicht vorgescheut auch da reinzuspringen?
00:16:33: Wer hätte es gedacht, zeitgleich kam eben auch noch Corona dazu?
00:16:36: Ja, ich wollte jetzt sagen, ich erinnere mich... Da hatte ich auch ein großes Fest geplant und das erste Fest was ausgefallen ist.
00:16:43: Und da war alles zu ab März, ich glaube.
00:16:46: Zwar und sonst am März war das erste Wochenende etwas
00:16:50: ganz genauer.
00:16:50: Und am fünften Mai war die große Geburtstagsparty geplant vor dem Verein und es kam ihm alles Schlag auf Schlag.
00:16:59: Plötzlich fanden keine Spiele mehr statt, Spiele sind aber der Hauptinhalt den man Partnern verkauft sei es die Logen- und Wipplätze, sei es Werbeinhalte, die man verkauft.
00:17:11: Und plötzlich gab es quasi nichts mehr zu verkaufen.
00:17:13: Aber das Geld brauchte der Verein immer noch!
00:17:15: Das war natürlich eine Zwickmühle kommunikationstechnisch, organisatorisch und das war definitiv eine sehr, sehr interessante und herausfordernde Zeit.
00:17:24: Es
00:17:24: ist besonders die, die das Geld geben wussten im Zweifel auch nicht was passiert.
00:17:27: Das stimmt ja, wir sind ja auch unternehmend hier nämlich auch in die Zeit zurück da war ja.
00:17:33: ehrlicherweise wusste niemand was passieren wird
00:17:35: Absolut, absolut.
00:17:37: Aber ich muss sagen es war schon beeindruckend welche Verbundenheit da herrscht.
00:17:42: Es ist dann doch viel mehr als eine Geschäftsbeziehung.
00:17:46: Natürlich ist auch ein geschäftlicher Anteil dabei.
00:17:48: Wenn man einen Verein unterstützt erwartet man noch gewisse Gegenleistungen im klassischen Sinne Werbung und so weiter Strahlkraft.
00:17:57: Es geht weit über das Transaktionale hinaus und es hat man in der Situation auf jeden Fall gesehen.
00:18:02: Das ist
00:18:02: auch wichtig sowohl auf der Sponsorenseite als auch bei den Mitarbeitenden, die ganz oft sehe was sie da machen und das hat in der Regel mit einem vierzehnten Job nichts zu tun.
00:18:16: Da muss man schon im positiven Sinne wirklich wahnsinnig sein!
00:18:20: Ja, aber total schön.
00:18:22: Ich finde das auch eine ganz tolle Erfahrung die dich wahrscheinlich auch irgendwie prägtet weil es ist ja auch nicht so häufig dass man wenn man so wie du scheinst für diesen Verein zu brennen auf Kurzweitsch gesagt hat, dass ich da noch irgendwie mal ein Input geben kann.
00:18:37: Absolut und das gilt für alle meisten Kolleginnen und Kollegen dort Die allermeisten brennten für diesem Verein.
00:18:45: Es gibt ein paar die sind Angestellte und für dieses Fußball nicht wirklich relevant, aber die Allermeisten sind da zusätzlich zu ihrem professionellen Aspekt auch einfach mit viel Herzblut dabei und Leben für diesen Verein.
00:18:59: Das kann man schon sagen.
00:19:00: Ja, wie schön!
00:19:02: Und wie kam es dann?
00:19:03: Dann hast du eben wenn ich das jetzt richtig rekapituliere, dann bist Du auf Tushar.
00:19:08: war der Name, richtig?
00:19:09: Genau.
00:19:10: Bist Du wieder auf Tuschar getroffen?
00:19:12: Wie stelle ich mir das vor?
00:19:13: also Berater... Alle Berater, die ich gerne, insbesondere dem Alter.
00:19:19: Du warst jung!
00:19:21: Ich mache es jetzt mal böse zwei Jahre voll verheizt dann vermutlich schon fast eine kleine Oase also nur noch sechzig Stunden die Woche arbeitet für Fußballverein und kam Corona.
00:19:35: und was ist dann passiert?
00:19:36: Ja, tatsächlich bin ich auch zu Fortuna gegangen mit dem Gedanken dass es ein bisschen ruhiger werden soll.
00:19:42: Und da stellte sich aber nach wenigen Wochen heraus das anscheinend der Antrieb doch aus dem Inneren heraus kommt und dass sich an den Arbeitszeiten nicht so viel getan hat.
00:19:51: ja Es war deutlich weniger Reisezeit und in dem Sinne auch deutlich besser vereinbar Mit Partnerschaft und Freunden und so das auf jeden Fall plus am Wochenende bei den Spielen zu sein ist natürlich einfach schön wenn man Fan ist.
00:20:04: Aber es war jetzt nicht ein Unterschied von Tag und Nacht, was irgendwie die Arbeitsintensität und den Einsatz anging.
00:20:12: Genau das wurde mir dann über das Jahr hinweg klar.
00:20:15: Und ich hatte mit Tusha eigentlich immer so ganz lohosen Kontakt gehalten.
00:20:19: Mal eingecheckt, mal bisschen guck, was macht er eigentlich gerade?
00:20:23: Aber als er dann halt wieder kam, haben wir uns einfach mal getroffen und für ihn war eben in Indien ein Kapitel zu Ende gegangen.
00:20:29: Und ich kam bei der Fortuna an einen Punkt wo ich mich gefragt habe okay ist das jetzt für mich wirklich das was sich die nächsten fünf oder zehn Jahre machen will?
00:20:41: Ich war dann circa dreißig hatte noch keine Kinder zu dem Zeitpunkt.
00:20:46: Und dann kommt eben ein Schulfreund auf mich zu mit einer Geschäftsidee, der selber schon erfolgreich gegründet hat und auch einen Netzwerk hat von anderen Potenziellen Mitgründern von Investoren Zugriff in das Netzwerk insgesamt.
00:21:00: Und stellt mich vor die Frage ob ich nicht Lust habe da mit einzusteigen.
00:21:05: Wie gesagt für mich war vorher Unternehmertum ein Buch mit sieben Siegeln.
00:21:09: aber ich stand dann Vor der Frage, möchtest du das jetzt nochmal probieren?
00:21:14: Weil realistisch wenn ich es jetzt nicht mache dann frühestens mit fünfzig oder so.
00:21:20: Wenn irgendwann Kinder aus dem Haus sind sollen die mal kommen.
00:21:23: Machst du's dann wirklich noch?
00:21:25: wirst du es dann wirklich nochmal ausprobieren dich komplett ins kalte Wasser zu schmeißen selber was zu gründen Teil eines Unternehmens eines neuen Unternehmen zu sein?
00:21:33: Und diese Chance war für mich einfach zu groß und zu einmalig.
00:21:40: Mit diesem Hintergrund, der das sich an der Seite von ihm am arbeiten kann, der es alles schon mal gemacht hat.
00:21:44: Also dass ich sehr viel lernen kann, dass ich ganz viele Fehler nicht das erste Mal selber machen muss.
00:21:49: Es war so ein bisschen eine Now or Never Frage genauso wie ein Jahr vorher bei der Fortuna.
00:21:54: Weil das ne gute Entscheidung war habe ich mir dann gedacht ok probiere ich's!
00:21:58: ... Gründer von der Razor Group?
00:22:02: Ganz genau.
00:22:03: Und noch zwei weitere eben auch, wir waren zuviel... War dir
00:22:06: vier gleichberechtigt, wenn ich das fragen darf?
00:22:08: Ja genau, wir haben vier gleichberichtigt.
00:22:12: Habe ich eine Frage von dem wie du es gerade erzählt hast, weil das finde ich super spannend, weil also... Es kommen wahrscheinlich nicht so viele in diese Situation und wenn scheint's ja so ein bisschen... Ich sag's mal fantastisch zu sein.
00:22:22: im Sinne von Du hast grade gesagt keinerlei Unternehmer-Erfahrung, also wie der Familie noch persönlich angestellt.
00:22:30: Natürlich wahnsinnig viel gesehen und viele Erfahrungen.
00:22:33: arbeiten kannst du
00:22:33: auch.".
00:22:34: Und jetzt kommt da jemand, der so wie das gerade klingt schon wahnsinnigerfolgreich war und schon ein wahnsinniges Netzwerk mitbringt.
00:22:43: Und er hatte vorherlosen Kontakt.
00:22:45: Das heißt ihr wart nicht irgendwie beste Freunde oder so... Was mich jetzt im Nachgang natürlich interessiert Weißt du, was er in dir gesehen hat?
00:22:56: Weil rennobjektiv oder ich will nicht auf den Fuß treten.
00:22:59: Aber renn objektiv ist es ja gerade so.
00:23:01: hey Mensch lass doch mal versuchen und ihr wart ja auch.
00:23:03: also ihr wartet.
00:23:03: es klingt für mich dass sie nicht so eng wart.
00:23:06: das er sagt auch mit dir wollte ich das schon immer mal machen.
00:23:08: also und ich finde diesen diesen transfer so spannend weil das ist ja genau unternehmertum.
00:23:12: also weißt du was ist jetzt zu dir gekommen?
00:23:16: gesagt du hast genau das was uns fehlt.
00:23:18: oder der gesagt ach ich also das wird mich interessieren weißt noch wie auf dich zugekommen ist.
00:23:22: Ja, er erzählt das auch bis heute und zwar erzählte immer dass er selber immer der zweitbeste im Jahrgang war.
00:23:30: Und dass er immer sauer war auf mich weil ich der beste im Jahrgang war.
00:23:35: Dass er deswegen immer gedacht hat wenn er mal in Deutschland was gründet, dass er mich auf jeden Fall dabei haben will.
00:23:41: Weil er irgendwie das Gefühl hat ich kriege das schon irgendwie hin.
00:23:45: Rückblickend war das wahrscheinlich was ihm Gedanken gegeben hat, dass es vielleicht eine gute Idee ist mit mir mal zu sprechen zu dem Thema.
00:23:53: Auch wenn ich eben keine Unternehmererfahrung habe aber weiß nicht vielleicht hat ihm das die Sicherheit gegeben oder das Vertrauen gegeben, dass die Herausforderungen auf die wir dann stoßen werden, dass ich die irgendwie meistern werde.
00:24:05: Plus natürlich sicherlich ist so dieser Stempel von der Beratung ja, dass man zumindest in gewisse Dynamik an den Tag legt, dass man eine gewisse Anpassungsfähigkeit an den tag legt.
00:24:16: Dass man Dinge wahrscheinlich auch schneller auffassen kann und umsetzen kann war vielleicht auch mal ein Aspekt.
00:24:23: aber diese Geschichte mit dem Klassenbester oder Stufenbester die erzählt er bis heute und ich nehme mal an das sie wahr ist.
00:24:32: Also ist ja der total schlüssige Erklärung und ja ich meine alles was dann kommen es spricht er für euch?
00:24:39: Du hast gerade gesagt Es war wahnsinnig viel Fremdkapital und es ist auch in Anfangszeichen damals relativ einfach, im Vergleich wahrscheinlich zu heute an dieses Fremdenkapital.
00:24:52: Wir sprechen wahrscheinlich über Venture-Kapitel zu kommen!
00:24:55: Ja, also den Business um es in meinen Worten nochmal zu sagen damit wir feststellen ob ich das und dann vielleicht auch die Zuhörer verstanden haben euer Business war.
00:25:02: Wir sind im E-Commerce und wir automatisieren Dinge die repetitiv sind und ich sag mal Personalintensiv.
00:25:08: Also bevor jetzt Lisa Möller da sitzt und sagt aha!
00:25:11: Ich muss jetzt bei Unternehmen A etwas bestellen Das muss dann am fünften dritten da sein Wenn es immer so ist Es muss immer zum Fünften des Monats sage ich mal wahre da sein.
00:25:21: Dann könnt ihr sagen ja lass uns doch den Quatsch automatisierend und wir sparen uns quasi die Kommunikation und natürlich auch irgendwie einen AR-Anteil sozusagen.
00:25:33: Genau, also das was du gerade beschreibst ist das was wir jetzt bei General Mind machen.
00:25:37: Also das ist quasi die Software, die technische Lösung die wir jetzt gerade bauen oder schon gebaut haben und einige Kunden schon live sind.
00:25:45: Das was bei der Razer Group war, war erstmal viel fundamentaler In der Zeit, wie gesagt es war günstiges Kapital zu haben und in der Zeit wurde bekannt dass man tatsächlich kleine E-Commerce Geschäfte aufkaufen kann.
00:26:01: Zwar genau die die eben über Amazon verkaufen.
00:26:04: wenn man auf amazon.de oder .com geht dann ist nur jedes zweite Produkt wirklich von Amazon angeboten.
00:26:11: Also das eigentliche Kaufverhältnis besteht dann zwischen dem Endkunden und Amazon selbst, die andere Hälfte der Produkte oder des Volumes, da besteht das Kauf-Verhältnis zwischen Endkunden und einem Drittanbieter.
00:26:23: Dieser Dritt Anbietern hat vor allen Dingen die Rolle, die Produkte irgendwo herzubekommen, ob er sie selber produziert in der eigenen Werkstatt, in der Garage oder ob er die in Asien einkauft oder sonstwo, dann rüberschifft Und dann eben ein Bild hoch lädt bei Amazon, so dass Menschen das dann kaufen können.
00:26:40: Das spielt an der Stelle keine Rolle, sondern es sind einfach Drittanbieter die zum Beispiel... spezielle Produkte für Heimtierbedarf oder Küchenbedarf, sich vielleicht auch sogar ausdenken mit Designen eine Marke erstellen aufsetzen und dann eben über Amazon verkaufen.
00:26:58: Das hat natürlich den großen Vorteil dass man sich als Drittanbieter keine Sorgen über insgesamt Traffic machen muss.
00:27:04: Man muss sich nicht überlegen wer geht denn auf meine Seite www.
00:27:07: wenn ich Küchenhelfer.de, sondern die Leute kommen schon auf amazon.de oder Amazon.com und da muss man nur noch auf dem Suchbegriff eine hohe Treffsicherheit finden oder eine hohen Relevanz finden, dass man auch dann gekauft wird.
00:27:22: Grundlegende Probleme im E-Commerce werden von Amazon übernommen genauso auch das Versenden der Produkte.
00:27:29: Amazon bietet ein FBA fulfilled by Amazon Service an so dass man die Produkte in großen Mengen einschickt zu Amazon, das sind dann ganze Paletten oder große Kartons und die werden innerhalb des Amazon-Netzwerks verteilt auf die einzelnen Lager.
00:27:45: Und von dort aus dann durch Amazon an die Endkunden verschickt.
00:27:48: Das heißt man hat mit dem Verschicken der Produkte auch gar nichts mehr zu tun.
00:27:51: Man muss sie nun noch besorgen zur Amazon reinschicken und dafür sorgen dass das Listing auf der Webseite eine hohe Qualität hat kann den Preis natürlich setzen kann Marketing schalten aber ganz viel operatives ist da nicht mehr in der Hand dieses Drittanbieters.
00:28:05: Und eben diese Marken oder diese kleinen Businesses, die konnte man kaufen.
00:28:10: Oder die Besitzverhältnisse konnten verändert werden.
00:28:14: Man könnte sagen ich kaufe das von dir und bekomme dann Zugriff auf diesen Account sozusagen das Backend von Amazon wo man eben diese Listings bearbeiten kann oder Produkte hinterlegen kann.
00:28:24: Und die Erkenntnis, dass das eben geht hat dazu geführt, dass es tatsächlich einige Unternehmen gab.
00:28:29: Die da entstanden sind, die genau das gemacht haben.
00:28:32: Die haben geschaut wer sind diese erfolgreichen Zeller mit großen Umsätzen im Millionenbereich?
00:28:38: Die aufzukaufen und dann nächst mal einfach zu aggregieren.
00:28:43: Das heißt anstatt ich jetzt ein Zeller bin mit einer Million Umsatz und ich mache alles selber Buchhaltung Logistik Lagerungen usw.. kaufe ich jetzt einfach mal fünfzig davon und kann da natürlich Skaleneffekte am Ende erzielen weil ich größere Volumina durch die Warenlager schiebe, weil ich die Lieferanten auch konsolidieren kann.
00:29:04: Weil ich mit einem Logistiker arbeite der mir dann bessere Tarife gibt weil ich das Marketing standardisieren kann usw.
00:29:10: Und das war, wie gesagt so eine ja man kann schon sagen die ganze Welle von diesen FBA-Aregatoren wieder hoch kam und dass wir am Ende der Wert den wir generiert haben oder generieren wollten nämlich dieses Skaleneffekte über diese mehreren kleinen Brands Markenunternehmen zu schaffen.
00:29:30: Okay, dann habe ich das richtig also jetzt richtig verstanden!
00:29:33: Jetzt kommt der spannende Punkt.
00:29:35: ihr musstet auf gut Deutsch gesagt Kohle organisieren.
00:29:37: Das habt ihr gemacht ... bei Kapitalgebern.
00:29:42: Und das heißt, es war zum ersten Mal für dich... Es hängt nicht mehr nur von meiner Arbeitsleistung irgendwie ab,... Sondern ich handel sozusagen mit dem Geld anderer!
00:29:53: Was macht das?
00:29:57: War das für Dich trotzdem neu gemacht in meinem Job und gehe abends nach Hause oder passiert irgendwas?
00:30:01: Weil Du hast ja gerade selber gesagt die Unternehmen machen im Zweifel Millionen Umsätze.
00:30:06: Jetzt wird es verschiedene Bewertungsmöglichkeiten geben, aber sagen wir mal das Unternehmen wäre dann nur eine Million wert.
00:30:12: Ihr habt fünfzig davon gekauft, sind über fünfzig Millionen so?
00:30:17: ich hätte sie jetzt nicht geben können
00:30:18: gerade.".
00:30:19: Das macht natürlich schon was mit einem weil das einfach Größenordnungen sind wie du sagst die nicht mehr handelsüblich sind.
00:30:26: Gerade wenn man auch nicht aus Unternehmertum kommt oder aus den Skalen.
00:30:32: Und dann zu wissen, dass man mit so großen Summen handelt ist schon etwas was immer wieder zum Nachdenken anregt und was immer noch mal eine extra Schippe auch Vorsicht und auch Einsatz mit sich bringt und dazu führt das man sich sehr gute Gedanken darüber macht, wie man angiert, welche Unternehmen man kauft.
00:30:57: Wie man die steuert und wie man die betreibt – das ist auf jeden Fall ein wichtiger Aspekt.
00:31:02: Ich habe sie in so einem Moment, wo du so gedacht hast, poh!
00:31:06: Oh Gott oh Gott... Das sieht gerade gar nicht gut aus und das ist nicht mein Geld.
00:31:10: Es gab Momente, wo wir uns da unterhalten haben ob wir jetzt ein Unternehmen kaufen oder nicht und wo wir dann im Zweifel dagegen entschieden haben weil wir gesagt haben so wir müssen damit verantwortungsvoll umgehen es ist nicht unser Geld.
00:31:25: wenn man es rein objektiv betrachtet auch wenn vielleicht alle ein gutes Bauchgefühl hatten aber die fundamentalen Metriken geben es einfach nicht her war weniger in dem Zusammenhang, überzüglich dass es nicht unser Geld ist als viel mehr im Zusammenhang welche Geschwindigkeit wir an den Tag gelegt haben.
00:31:44: Bis ersten Jahres sind wir ich weiß gar nicht genau, ich glaube Roundabout auf hundert Millionen Euro Umsatz oder so gewachsen und das eben von null auf auch entsprechend mit ich sag mal beschränktem Team
00:31:57: ja und Strukturen
00:31:59: und Prozessen usw.
00:32:00: Das war ein Moment wo ich auch gedacht habe hui Aber im Sinne von, wie schnell ging das denn?
00:32:06: Und wie schnell müssen wir jetzt auch hinterherkommen eben alles nachzuziehen und weiter zu entwickeln.
00:32:11: Das war gerade im ersten Jahr oder in den ersten zwei Jahren als wir sehr, sehr schnell gewachsen sind.
00:32:18: eine Herausforderung, da auch den kühlen Kopf zu bewahren bei den ganzen Veränderungen.
00:32:25: Weil man muss sich vorstellen das war ja immer dieses duale wir haben Unternehmen im Portfolio die müssen betrieben werden dann gibt es ein day-to-day da muss Ware bestellt werden, da müssen neue Produkte erstellt werden da muss alles betreut werden Kundensupport und gleichzeitig kommt jede Woche kommen neue Unternehmen rein.
00:32:40: teilweise haben wir jede Woche einen Unternehmen gekauft integriert, die komplette Transition gemacht.
00:32:46: Also die neuen Produkte ins Portfolio übernommen das Warenlager konsolidiert und so weiter und sofort wahnsinnig viele Aspekte, die dazu betrachten waren und beides immer gleichzeitig bei dem Recht zu werden war definitiv eine Herausforderung.
00:33:01: Was mich da interessiert sind auch wieder zwei Fragen und die eine von ebenen Stechern ist gerade zurück zum einen das so zu machen mit dem ganzen Aufwand den du gerade betrieben hast.
00:33:12: aber jetzt Reden wir schon immer so, naja das Business integrieren Bestände integriern Produkte etc.
00:33:18: Aber in der Regel hängen da ja auch noch Menschen irgendwie in diesen Unternehmen.
00:33:22: Das heißt es wird dann nicht einer gewesen sein.
00:33:24: Da sagt ein Unternehmen macht eine Million um sich zu verkaufen und denn raus.
00:33:28: In der Regel sind er Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
00:33:33: Interessanterweise.
00:33:34: Sorry wenn ich mich hier unterbreche aber interessanterweise sind die Unternehmen oft solopreneurs gewesen.
00:33:43: Tatsächlich war es oft so, dass eine Person oder vielleicht ein Paar tatsächlich irgendwie eine Partnerschaft dabei waren.
00:33:52: Vielleicht ein- oder zwei studentische Aushilfen oder so mal drin war.
00:33:55: aber die allerwenigsten hatten wirklich so ne richtige Belegschaft weil die meisten das auch aufgesetzt haben mit eben viel Drittanbietern ja also nicht in eigenes Warenlager aufzusetzen sondern bei einem ThreePL die Ware unterzubringen.
00:34:08: Man arbeitet mit einem Logistiker, der auch viele Prozesse für einen übernimmt und oft war es so dass eben nur der Gründer operativ in dem Geschäft war und für die war das natürlich sehr lukrativ weil sie am Ende einen schönen Exit-Event hatten und sich dann ums nächste Projekt kümmern konnten, um die nächste Marke was auch immer Sie machen wollten.
00:34:29: Und Exit Event sprichst du gerade an meine nächste Frage genau das Es ist ja im Prinzip dieses Bayern-Bildthema.
00:34:35: Also ich kaufe, kaufe... werde immer größer und in der Regel Menschen die das machen haben schon ein Exit im Kopf.
00:34:41: also sie sagen ich steig jetzt eigentlich starte bei null dann sind wir quasi nicht bei hundert Millionen und da haben wir auch keinen Bock mehr sondern dann wollen wir auch einmal auscaschen sozusagen.
00:34:53: Hattet ihr das zu Beginn im Kopf oder war das ein?
00:34:56: naja wir bauen jetzt hier eine riesen Maschine und gucken mal was passiert?
00:35:00: Nee!
00:35:00: Wir sind nicht gestartet mit dem Gedanken wie kommen wir hier wieder raus?
00:35:04: Wir sind tatsächlich gestartet mit dem Gedanken, dass wir ein großes Unternehmen bauen.
00:35:07: Ein nachhaltiges Großes Unternehmen bauen wollen und es gab nicht den Plan A irgendwie einen Exit herbeizurufen oder darauf hinzusteuern.
00:35:18: Uns Ausrichtung bei immer so nachhaltig wie möglich zu sein sodass wir das für eine sehr lange Zeit machen.
00:35:23: Und würdest du heute anders darüber denken?
00:35:25: Also würdest du sagen auch wenn ich das heute nochmal mache würde würde ich direkt meinen Exitplan zurechtlegen?
00:35:31: Das ist ne sehr gute Frage!
00:35:34: Da habe ich mir noch gar nicht so viele Gedanken gemacht, würde ich mir sofort ein Exit planen.
00:35:37: Ich glaube wenn man in einem Unternehmen aufbaut mit dem Gedanken wie komme ich hier wieder raus weiß ich nicht ob das die richtige Dynamik erzeugt und die richtige.
00:35:49: auch Incentivierung auf den richtigen Ansatz.
00:36:03: mit dem Ende zu starten, liegt mir sehr nah und da ist natürlich ein kleiner Konflikt drin.
00:36:08: Aber ich glaube in diesem Punkt weil eben eine unternehmerische Reise so unwegbar ist, glaube ich ist das vielleicht ein falscher Ansatz zu sagen okay dann und dann kommt der und der Exit auf die und die Art und Weise denn wenn man es zu sehr versucht dahin zu biegen verliert man die Flexibilität dies braucht um als Unternehmer wirklich erfolgreich zu sein.
00:36:30: Ich bin jetzt in meiner zweiten unternehmerischen Laufbahn bei General Mind und es hat sich immer wieder bestätigt, dass das allerwichtigste im Unternehmertun ist zu sagen oder flexibel zu sein.
00:36:43: Und Annahmen immer wieder zu hinterfragen, immer wieder testen und schnell zu korrigieren.
00:36:48: Schnell Dinge anders zu probieren oder zu evaluieren um dann eben Anpassung vorzunehmen.
00:36:55: Wenn man zu sehr an diesem einen Punkt festhält, diesen Plan den man sich mal zurecht gelegt hat.
00:36:59: Dann nimmt einem das diese Flexibilität auch zu sagen, okay ich drehe mir um neunzig oder monatachzig Grad und schau mal ob es irgendwie auf dieser Route auch passt weil mein Gedanklich immer noch an diesem Punkt ist?
00:37:09: Ich finde es ganz spannend.
00:37:10: Ich frage auch deshalb... Mir begegnet das natürlich öfter und immer noch so ein Exit.
00:37:17: Denkt man also denke ich über so Themen nach und es gibt auch Menschen die ich kenne, die genau sagen, mein Business Bayern-Bilder sich kaufe, um dann später wieder zu verkaufen.
00:37:29: Und ich stelle immer die Frage und ich habe keine Antwortes, da wollte ich es von dir wissen weil du das schon mal durch hast.
00:37:33: Ich denke immer naja wenn ich zumindest an mich selber denke und an viele Unternehmer die ich kenne, die erfolgreich geworden sind, denke ich immer na ja warum sind sie erfolgreich geworden?
00:37:43: Und dann ganz oft wegen einem Thema was du eben versprüht hast als über Fortuna Düsseldorf geredet hast nämlich Herzblut.
00:37:50: Das heißt, dort zu sitzen und zu sagen naja ich mache das hier ehrlicherweise.
00:37:55: also das sag' ich immer ich mache dass nicht für Geld.
00:37:58: Das heisst ich lebe davon natürlich und vielleicht legt man noch gut davon aber Ich mache das eigentlich im Großteil der Fälle.
00:38:06: Natürlich gibt's auch wahnsinnig viel Scheiß um den man sich kümmern muss.
00:38:09: Aber ich mache es mir wirklich Freude bereitet und es ist für mich keine Arbeit.
00:38:14: ... immer daran, als ich mich irgendwann mal selbstständig gemacht habe.
00:38:17: Meine Mutter hat mir gesagt... ..."Ach Jung, arbeite nicht so viel, das ist nicht
00:38:20: gesund.".
00:38:21: Ich habe ihm gesagt, dass es Quatsch!
00:38:23: Das ist super gesund weil ich habe wahnsinnig viele Freude.
00:38:26: Ungesund wird's dann wenn ich das nicht mehr gerne mache und mich dahin quälen muss.
00:38:31: Genau.
00:38:32: Und ansonsten natürlich gehört immer Mister zu dem man irgendwie machen muss.
00:38:36: Hat das mein Thema und dann sage ich naja solange ich das mit Freudetour Und ich nicht ganz blöd bin und ich einen Talent irgendwie dann habe, dann wird das auch gut.
00:38:46: Das hilft mir auf diesem unternehmerischen Weg.
00:38:47: Ich bin mir nicht sicher und die Frage kann ich mir nicht beantworten.
00:38:50: Deshalb freue ich mich wenn ich Menschen wie dich fragen kann ob das funktioniert?
00:38:54: Wenn ich das nicht mit Herzblut mache und für mich geht es Herzblutt verloren.
00:38:57: Wenn ich weiß wann ich mich trenne von dieser Geschichte natürlich was heute nicht verkaufe ich irgendwann mein Unternehmen.
00:39:03: Das kann sein, weil sich vielleicht Umstände geändert haben.
00:39:06: Weil ich andere Trassen bekommen habe.
00:39:08: Ich werde das gar nicht ausschließen aber es ist nicht der Grund weswegen ich antrete wenn ich sage, boah ich mach's jetzt mal platt, ich knächte jetzt fünf Jahre um dann zu verkaufen und nichts mehr tun zu müssen.
00:39:19: Das ist ja gar nicht mein Antrieb denn ich mache das ja super gerne als du was ich meine.
00:39:25: Stimme ich dir auch vollkommen zu.
00:39:27: Ich glaube, wenn man es nur aus diesem Antrieb... Also es mag einige Leute geben für die es funktioniert und die ist von vorn nach hinten durchkalkulieren Und am Ende kommt das raus was sie sich am Anfang versprechen und die machen fürs Geld.
00:39:37: Am ende ist da der große Topf und dann können Sie mit dem Rest des Lebens tun und tun was sie wollen.
00:39:43: Für mich persönlich würde ich deine Beschreibung unterschreiben Das tatsächlich wichtig ist dahinter zu stehen und das mit Herzblut zu machen und dass einem die Sache wichtig ist viel mehr als, dass man dem großen Pott Gold hinterherläuft.
00:40:01: Stimmig vorkommt zu!
00:40:02: Wie ist denn das Verhältnis zur Razer Group gerade?
00:40:04: Habt ihr ausgecashed oder wie?
00:40:08: Also ich kann sagen, dass ich Anteilseigner der Razer-Group bin.
00:40:13: Dass ich aber operativ nicht mehr involviert bin in der Razor-Group.
00:40:18: Das ist jetzt circa ein Jahr her dass meine Zeit bei der Razer Group geendet hat, die dann verschiedenen Faktoren waren.
00:40:29: Das waren fünf Jahre war dann auch einfach irgendwann mal Zeit, wie man so schön sagt ehrlicherweise das Unternehmen war sehr groß zu dem Zeitpunkt als ich es verlassen habe und dann war einfach Zeit für einen neuen Abschnitt beruflich Und das war der Startpunkt für General Mind.
00:40:47: Ist das dann, bevor ich dir gleich noch ne Frage zum E-Commerce?
00:40:50: grundsätzlich still aber wie war denn der Übergang zu General Mind?
00:40:55: Es war insofern natürlich spannend dass man von Unternehmen mit ich weiß nicht mehr die genaue Zahl zweihundert dreihundert Mitarbeitern weltweit übergeht so einem Unternehmen mit fünf.
00:41:06: Man fängt noch mal von null an und das ist natürlich eine Erfahrung, die in dem Moment ein bisschen ungewohnt ist.
00:41:15: Aber gleichzeitig eine gute Erfahrung weil es einen widererdet, wenn man wieder zu den Basics zurückkommt weniger sich über Strategie und richtige Langzeitthemen Gedanken macht sondern sehr pragmatisch direkt an Dingen arbeitet, ja?
00:41:35: Direkt in die Kundeninteraktion geht.
00:41:37: Direkt das Produkt mitbaut, dass der Austausch im Gründerteam natürlich auch sehr hochfrequent ist, dass man sich schnell anpasst an verschiedene Signale aus dem Markt.
00:41:48: also muss ich sagen es war eine erfrischende Erfahrung ehrlicherweise nach fünf Jahren in einem dann doch sehr schnell sehr groß gewonnenen Unternehmen.
00:41:57: Ich kenne das in Teilen.
00:42:01: Wenn man dann irgendwie nochmal ein neues Abenteuer wagt, so würde ich es mal sagen.
00:42:05: Und wieder mit Basics sozusagen, also Wurzeln auch zu tun hat für dich merkt man auch wie sich manche Dinge vor selbstständig haben in der Zeit und das finde Ganz spannend, weil man natürlich zurecht Menschen dorthin gesetzt hat, denen man vertraut und wenn dann arbeitet.
00:42:28: Und dann sitzt man plötzlich selber noch mal da und sagt so wow das war gar nicht so effektiv am Ende was wir hier gemacht haben.
00:42:38: Das wird natürlich mit dem Unternehmen, wenn man drei Hundert Leute hat.
00:42:41: Jeder Teil ist immer böse ein bisschen wie beim Start.
00:42:46: also wenn du plötzlich eine Stelle hast sondern sagst oh wir brauchen auch eine Stelle die die stelle kontrolliert Dann wird das auch alles richtig, ist dann sagt man da ist es nicht günstiger den Fehler zu machen.
00:42:55: Tatsächlich am Ende her, das finde ich spannend und man kommt wieder so ein bisschen dazu und entfacht vielleicht auch wieder so'n bisschen Herzbutt weil's natürlich... Man sieht immer weiter distanziert.
00:43:04: also je mehr Mitarbeitende jeder macht dann irgendwann Spezialist in seinem Bereich guckt aber vielleicht auch nicht mehr über den Tellerrand hinaus Und das ist ja jetzt quasi die Gründung.
00:43:16: nur halt.
00:43:17: Du hast eben gesagt bei Null, das stimmt aber wahrscheinlich nicht weil du es ja ein wahnsinniges Netzwerk machst.
00:43:24: Das stimmt!
00:43:26: Man hat sehr viel Erfahrung gesammelt man hat einen Netzwerk in verschiedenen Dimensionen Aber de facto umsetzen einem ersten Tag null Und auch am zweiten Tag, nach dem dritten Tag nur.
00:43:37: Man muss erst mal wieder einen Büro finden oder sich suchen.
00:43:41: Ja man muss eine Marke aufsetzen.
00:43:43: Man muß sich um die rein administrativen Tätigkeiten kümmern.
00:43:48: ja wie bezahle ich meine Mitarbeiter in der Woche starten und so wie zahl ich dann die Steuern, Krankenkasse usw.
00:43:56: Wie machen wir das?
00:43:57: Und dass eben alles parallel zu dem was man eigentlich machen will nämlich ein Produkt bauen Ja, wenn die Kunden Interaktionen gehen.
00:44:04: Kunden gewinnen!
00:44:05: Das war auf jeden Fall eine sehr erfrischende Erfahrung.
00:44:11: aber ich stimme dir vollkommen zu dieses Entfernen von dem eigentlichen was in großen Unternehmen passiert.
00:44:18: Ich glaube es ist ganz schwer ein Unternehmen aufzubauen wo das nicht passiert.
00:44:23: Es ist einfach Teil dessen und natürlich dann ein krasser Kontrast zu dem was wir jetzt sehen oder wie Sie gerade auch am Anfang von Generalmind gesehen haben direkt ist, so unmittelbar.
00:44:33: Ich glaube es ist jetzt für mich, das will ich zumindest bei uns umsetzen, ein Moderator zu haben oder jemanden zu haben der im Blick behält dass man auf dem Weg bleibt was man üblicherweise sagt was natürlich Geschäftsführer Themen sind.
00:44:49: da hat natürlich auch irgendwann seine Aufgaben und ich habe gesagt zum einen wollen wir das ja als Sparringspartner für andere Unternehmen sein.
00:44:57: Ich will mir auch jemanden, so jemanden will ich hier haben.
00:45:00: Und der kann sogar intern sein, solange er nicht in diesen Themen eingebunden ist über die Erwachtenerentwünsche zeichnen.
00:45:06: Also ich bin einmal ganz gespannt und werde dir irgendwann mal berichten wie gut das funktioniert hat.
00:45:13: aber wie stelle ich mir den Übergang vor?
00:45:15: Das heißt ihr sitzt dann da, essen eine Pizza und sagt ach Jungs weißt du was Fraser Group?
00:45:21: ab morgen nicht mehr Neue Idee, aber wir haben ein bisschen gelernt.
00:45:31: Das ist natürlich ein langfristiger Prozess.
00:45:33: Es ist etwas das man nicht von heute auf morgen entscheidet und es ist auch nicht etwas was man dann einfach so ausführt sondern man bereitet das vor.
00:45:43: So etwas wäre auch einfach nicht möglich gewesen, nach sagen wir mal ein oder zwei Jahren.
00:45:47: Weil natürlich die ganze Struktur des Unternehmens das gar nicht hergegeben hätte.
00:45:53: Thema ja einfach Führung des Unternehmern.
00:45:56: Man braucht ja überhaupt erstmal Leute, Kolleginnen und Kollegen, die das dann auch übernehmen können.
00:46:02: Die Erfahrung haben sie das Unternehmen kennen, die Teams kennen, wie die Vision ist und auch die Details kennen in der Operativen.
00:46:11: Und wenn man dann als Gründer ein Unternehmen verlässt, dann sollte man schon sicherstellen dass das Team was dann den Job weiter macht auch wirklich in eine Lage dazu ist es zu tun.
00:46:21: nach diesen fünf Jahren waren wir einfach an einem Punkt und war ich auch an dem Punkt meinem team das dazu kamen und dass ich das guten Gewissens tun konnte.
00:46:30: und gleichzeitig muss man sicherstelle dass das team eben noch darauf vorbereitet ist und dass man eine gewisse Übergangsphase auch mit drin hat.
00:46:37: Man kann nicht sagen von heute auf morgen so tschüss ich bin weg, sondern dass sich jeder auch emotional und vollen Abläufen darauf vorbereiten kann.
00:46:45: Man zieht sich Stück für Stück immer weiter raus mit einer gewissen Vorlaufzeit.
00:46:49: Am Ende gibt es natürlich den Tag an dem er das letzte Mal im Büro ist klar aber der sollte natürlich nicht von heut auf morgen kommen.
00:46:56: Natürlich nicht!
00:46:57: Das sind mehrere Monate am besten Quartale, die man darauf hinarbeitet und wo man den Grundstein legt.
00:47:05: Die Gedanken an das Neue kommen dann erst hinten raus also sie kommen erst zum Abschluss dieses Prozesses.
00:47:11: Das ist gar nicht so als würde man zu mir war es so der Exit startete nicht mit dem was ich dann machen will sondern der Exits startete mit der Erkenntnis dass das nicht mehr der richtige Ort für mich ist in dieser Stelle.
00:47:25: Und über die Zeit entwickelt sich dann ein Gedanke dessen, okay was kommt denn eigentlich danach?
00:47:28: Das
00:47:29: Neue war nicht der Antrieb das Alter zu verlassen sozusagen.
00:47:32: Ah ok und arbeitest du noch mit dem gleichen Team, mit den Du gerade damals gegründet hast?
00:47:37: Teilweise ja.
00:47:38: Tushar ist auch wieder Teil von General Mind und auch Schrechter, die auch Mitgönerin bei der Racer Group war, ist auch Teil von general mind.
00:47:47: Wir haben noch drei weitere Gründer bei General Mind.
00:47:49: wir sind ein sechser Gründerteam sehr ungewöhnlich Aber für uns funktioniert es sehr gut.
00:47:57: Es macht sehr viel Spaß, in diesem Team zu arbeiten und das heißt teilweise sind es gewohnte Gesichter mit denen ich arbeite.
00:48:04: Teilweise sind es vergleichsweise neue
00:48:07: Und
00:48:07: d.h.,
00:48:08: die Tätigkeit die er jetzt macht ist ja im Prinzip das was du vorher gemacht hast ist ja jetzt Zielgruppe für das was ihr jetzt macht oder?
00:48:17: So sagen wir bauen Softwarelösungen für Mittelständler bis mittelgroße Unternehmen und bearbeiten sozusagen genau diesen Schmerzpunkt, den wir damals auch selber gespürt haben.
00:48:31: Und dadurch sind natürlich die Interaktion mit dem Kunden sehr, sehr natürlich.
00:48:35: ja ich muss mich nicht verstellen wenn ich darüber spreche wie anstrengend es sein kann Bestellbestätigung von Lieferanten zu verarbeiten.
00:48:44: Ich habe mich selber oft genug gesehen, oft genug gemacht und oft genug in meinen Mitarbeitenden darüber gesprochen wie man es denn verbessern kann.
00:48:57: Und er hat gesagt, diese komplette Thematik wird komplett auf den Kopf gestellt durch dieses Shopping-Durchagent.
00:49:19: Das heißt Google entwickelt wohl gerade mit Zalando und weiß nicht was alles ein Thema, das heißt so wie ich jetzt ChatGPT oder welche AI auch immer bediene, bediene ich dann einen Shoppingagenten.
00:49:37: Also er hat auch das Ende von Amazon sozusagen eingeläutet etc.
00:49:41: Es findet da quasi nichts mehr statt und ich hatte diesen Artikel ohne jetzt inhaltlich total tief drin zu sein, wir haben auch ein kleines E-Commerce-Unternehmer, der hatte mich disinteressiert.
00:49:53: aber diese Thematik also ihr seid ja genau in dem Feld unterwegs und zudem was du sagst steht es so ein bisschen entgegen den Geschäftsmodell was ihr gerade macht oder vielleicht seid ihr ergänzend zu dieser Thematiken?
00:50:05: Da würde mich einschätzen wenn ich die jetzt schon genug Infos gegeben habe, wie du das siehst.
00:50:09: Also seine Theorie war ich versuchst mal darzustellen.
00:50:12: Naja künftig sprichst Du in Deinem Handy was auch immer ein, was Du gerne hättest und der Agent regelt alles für Dich ohne dass Du irgendwo hingehst oder irgendwas anschaust, et cetera pp.
00:50:23: und witzigerweise entgegen.
00:50:25: vor zehn Jahren hat er gesagt es wird doch bald keine Local Shops mehr geben und sagt jetzt naja das einzige was Du tun kannst ist im lokalen Shop zu öffnen und dich da abzusetzen weil es wird am Ende keine Unterschiede mehr.
00:50:36: Ich schick dir den Artikel gerne zu.
00:50:40: Das fand ich total spannend, das ist natürlich immer damit so was gedruckt wird muss es immer ein bisschen disruptiv sein aber ihr werdet ja euch ausgehen in der Materie.
00:50:48: Also ich habe sicherlich eine Idee davon oder eine Meinung dazu oder das löst ein bisschen etwas in mir aus.
00:50:54: wir arbeiten mit General Mind nicht nur mit E-Commerce Unternehmen zusammen.
00:50:57: im Gegenteil E-Commerce-Unternehmen sind eher der kleinere Anteil.
00:51:01: Wir arbeiten ganz viel mit klassisch produzierenden Unternehmen oder mit handelnden Unternehmen auch nicht e-Commers, einfach mit Marken.
00:51:10: Lebensmittelmarken zum Beispiel einen unserer größten Kunden ist ein Hersteller von Pflanzenmilch oder pflanzlicher Milchalternativen und helfen denen in ihren Prozessen.
00:51:23: Das heißt, es ist gar nicht mehr so ein e-commerce Fokus.
00:51:26: Aber ich finde den Artikel und den Gedanken natürlich trotzdem spannend Und du hast selber gesagt der muss natürlich ein bisschen extrem sein damit er auch Aufmerksamkeit erzeugt.
00:51:36: wenn ich mich mal selber in die Schuhe eines einkaufenden online versetze, dann ist natürlich auch die suche immer... es ist keine Einbahnstraße.
00:51:47: Wenn ich anfange nach einem Produkt zu suchen, dann habe ich eine erste Vorstellung.
00:51:52: aber das was sich an Feedback von den Online-Portalen bekomme informiert ja auch meinen weiteren Einkaufsprozess.
00:51:59: vielleicht sehe ich dann überhaupt erst Features von denen mir dann bewusst wird dass sie wichtig sind.
00:52:03: Die hab' ich vielleicht am Anfang gar nicht im Kopf wenn ich jetzt irgendwie ein Rasenmährroboter kaufen will Weil irgendwie jetzt beginnt Frühling und ich möchte nicht mehr selber den Rasen mähen, dann weiß ich am Anfang auch gar nicht was möglich ist.
00:52:16: Und von daher würde ich schon unterschreiben dass sicherlich Agenten dabei helfen werden den Prozess zu vereinfachen, zu beschleunigen.
00:52:23: Ich glaube aber nicht das es dazu kommen wird, dass man einfach nur etwas hineinspricht und dass der Agent dann genügend Kontext hat um dann wirklich die beste Wahl zu treffen.
00:52:32: und ich glaube vor allen Dingen dass es lange dauern wird bis Konsumenten dieses Vertrauen überhaupt haben in die KI all das für einen zu erledigen und auch zu entscheiden.
00:52:43: Am Ende sind es ja die Entscheidungen gekrocht getroffen werden, aber was ich schon sehe ist dass sozusagen die Sprache sicherlich noch mehr an Bedeutung gewinnen wird, um sozusagen diese, ja, um die Kommunikation hin und zurück.
00:52:55: Um den Austausch von Informationen zu erleichtern.
00:52:58: Dass ich weniger scrolle, weniger vielleicht auch lese.
00:53:01: Dann vielmehr in einer Konversation mit einem Agenten überhaupt erst mal verstehe was gibt's?
00:53:08: Was sind die Möglichkeiten worauf könnte ich achten?
00:53:10: Und dass sie mich so dann gemeinsam mit dem Agenten hin zu einer Kaufentscheidung bewege.
00:53:15: Ich bin gespannt.
00:53:16: Schickst du auf jeden Fall!
00:53:19: Auf jeden Fall zu.
00:53:20: Das heißt, jetzt hast du eben den Grundkreis sozusagen... Kannst du es so auf einen Punkt bringen?
00:53:28: Was ist euer Nutzen-Nutzerversprechen?
00:53:30: Also wenn ich das... keine Ahnung, will ich ständig ja Maschinenbauer.
00:53:36: Wir bauen Anhängerkupplungen
00:53:37: für
00:53:38: X, Y und so.
00:53:39: Und was kann denn so'n Nutzerversprechung, was du liefert?
00:53:44: Für den Anhängerkupplungsbauer dem würden wir versprechen, dass der komplette operative Ablauf der Koordination mit den Lieferanten automatisiert oder eben deutlich beschleunigt wird.
00:53:57: Das heißt dieser Wechsel zwischen Outlook oder welchem Kommunikationsmedium auch immer das kann ja auch WeChat sein, das ist in Asien auf der Fall oder WhatsApp oder auch Telefonie also Sprache wird bald reinkommen.
00:54:10: all diese Kommunikation Kanäle spielen eine Rolle.
00:54:12: es spielt die Rolle natürlich ein ERP Klar, in vielen Fällen oder auch ein WMS oder ein TMS also einen System was man im wahren Lager nutzt.
00:54:21: Oder auch ein Transport Management System ja wohin gegen gerade meine Sendung und so weiter.
00:54:28: Die sind meistens Teil dieses Prozesses und auch weitere Dateien oder Systeme, also Excel wird ja eigentlich in jedem Businessprozess heutzutage noch verwendet.
00:54:38: Oder in den Allermeisten weil Dinge da nachgehalten werden.
00:54:41: Da habe ich meine Liste mit allen Sendungen und ich hab' eine Liste Mit Bestellung von einem Lieferanten.
00:54:46: Und dieser Wechsel zwischen diesen verschiedenen Systemes kommt die E-Mail rein vom Lieferanten.
00:54:50: Ich muss sie verarbeiten Muss das ins ERP eintragen?
00:54:53: Oder ins WMS.
00:54:55: Es kommt ein Signal.
00:54:56: Ach!
00:54:56: Ich verspäte mich.
00:54:57: Ah!
00:54:57: Muss sich jetzt an anderen Lieferanden anschreiben Neue Bestellungen auslösen Und so weiter.
00:55:02: Das, was bisher eben händisch war, das beschleunigen wir sehr stark.
00:55:05: Wir bringen es quasi in einen Portal, zeigen alles an einer Stelle an und führen dann auch diese Updates aus in den verschiedenen Systemen und können dann auch im nächsten Schritt das wirklich automatisieren.
00:55:17: Aber da kommen wir wieder zu dem Thema Akzeptanz der Nutzer.
00:55:21: Am Ende wird natürlich ein Mensch die Verantwortung für diesen Prozess haben und muss ihn überwachen und muss sie noch weiterentwickeln und muss dafür sorgen dass immer alles sauber läuft.
00:55:30: Diese Akzeptanz, die kommt eben über diesen Schritt des Human in the Loop.
00:55:35: Ein Mensch ist immer noch Teil der Entscheidungen und das Teil des Prozesses.
00:55:38: Und erst wenn der Mensch über viele Wiederholung, viele perfekte Beispiele sieht, ah!
00:55:44: Die KI weiß wirklich was sie tut oder die KI ist verlässlich... ...und die KI trifft in den allermeisten Fällen eine gute und richtige Entscheidung.
00:55:53: Erst dann kommt der Switch zur vollständigen Automatisierung.
00:55:56: Das ist ganz wichtig so in dem Verhalten zu verstehen.
00:56:00: Ich glaube, die alle aller Wenigsten sind bereit von heute auf morgen einer Blackbox-Entscheidung zu übergeben.
00:56:07: Die Verantwortung für das operative Geschäft würde ich auch nicht machen.
00:56:12: Hätte ich bei RAZER nicht gemacht und würde ich jetzt nicht machen wenn ich für ein operatives Unternehmen tätig wäre für eine produzierende Gewerbe.
00:56:19: Sondern dieser Schritt über Humane the Loop, ich kontrolliere was die KI vorschlägt.
00:56:23: Ich gebe das frei und dann, wenn nicht viel Vertrauen gewonnen habe, dann Stück für Stück charativ in eine volle Automatisierung zu gehen?
00:56:29: Das ist der natürliche Weg!
00:56:30: Das heißt
00:56:31: aber auch es ist ja ein Produkt, das wahnsinnig viele Beratungsbedarf hat und wahnsinnigt stark kastemeist werden muss.
00:56:38: Also das heißt ihr habt jetzt nicht... Das ist unser... Ich bin jetzt mal Assistent den laden wir dir auf deinen Computer unterrennts sondern das ist ja wahrscheinlich wahnsinnig viel erfassend vorher Begleitung.
00:56:53: Ganz genau, man kann sich kaum ausmalen welche verschiedenen Facetten alleine die Auftragsbestätigungsverarbeitung in Unternehmen annehmen kann.
00:57:03: also einfach nur das was vom Lieferanten zurückkommt nachdem ich eine Bestellung verschickt habe an den Lieferanden Das was da zurück kommt es können auf unterschiedlichste Arten verarbeitet werden.
00:57:13: Manche verarbeiten das gar nicht, manche schauen sich nur ganz wenige Felder an Manche prüfen es wirklich auf Herz und Nieren.
00:57:20: Jeder einzelne Punkt wird überprüft, bei Abweichungen wird dann wieder in die Kommunikation getreten.
00:57:25: Auch verschiedene Automatisierung.
00:57:26: gerade im Automobilbereich hat man sehr viel schon über IDI automatisiert.
00:57:31: da gibt es teilweise auch gar keine Bestätigung mehr.
00:57:33: das sozusagen stillschweigen des Lieferanten wird angenommen als vollständige Bestätigung, sondern nur wenn der Different etwas nicht liefern kann oder nicht den Bedingungen sprechen kann.
00:57:45: Erst dann wird quasi eine weitere Nachricht.
00:57:47: Das sind so viele Facetten.
00:57:50: das passiert immer im sehr engen Austausch mit dem Kunden und muss genau verstehen wie der Prozess an dieser Stelle abläuft um dann eine Lösung bereitzustellen, die dann genau auch darauf passt.
00:58:00: Denn das was wir machen ist ja eigentlich etwas zu erledigen, was man mal dachte dass die ERPs erledigten.
00:58:07: Die ERPs sind ja eigentlich dafür gemacht, dass sie Prozesse erstmal abbilden aber dann auch größtenteils automatisieren und beschleunigen.
00:58:14: Aber die scheitern halt in der Regel an der Schnittstelle zu menschlicher Sprache.
00:58:19: Meist in E-Mailform, meist im Kontext aus anderen Dokumenten Dateien und genau da bildet KI und bilden LLMs diese Schnittstelle und ermöglichen eben diesen Grad der Automatisierung den klassischen RPs nicht liefern können.
00:58:33: Das
00:58:34: ist auch unfassbar vielfältig.
00:58:36: also wenn wir jetzt von ERP sprechen dann gibt es auch nicht das eine.
00:58:39: ich kann es mir im Ansatz vorstellen und ich bin froh dass du das machst und ich das nicht tun muss ja Genau.
00:58:49: Jetzt hast du ja eine recht bewegte Vita sozusagen, ich glaube wir können so ein Stück weit erahnen wie stressig das in Teil noch ist.
00:58:58: Hast Du für Dich so einen aktuellen Thema wo Du sagst Ja da schaff' ich's den Stress einzulassen und runterzukommen?
00:59:08: Gibt es irgendwas was Du machst?
00:59:09: Ich weiß gar nicht ob das so besonders ist aber es gibt so zwei Punkte, ah vielleicht drei Punkte wo das immer wieder passiert.
00:59:19: Das eine ist Sport, es ist natürlich etwas was gerade wenn man sich auch mal ein bisschen verausgabt oder ein bisschen an die Grenze geht da ist dann einfach kein Platz mehr im Kopf für andere Dinge.
00:59:29: ja?
00:59:29: Das ist ganz gut.
00:59:31: Was machst du denn?
00:59:32: Mittlerweile laufe ich im Wesentlichen so joggen.
00:59:35: Wenn ich dazu komme spiele ich auch gerne Fußball und habe in der Jugend viel gemacht aber das ist halt nicht so flexibel.
00:59:40: dafür braucht man immer mehrere Menschen genau Und deswegen ist es laufend, dass man zu jeder Tageszeit und zu jeder Wetterlage auch machen kann.
00:59:51: Das ist ein Aspekt.
00:59:52: dann definitiv Familie gerade mit kleinen Kindern.
00:59:58: Ich persönlich habe in dem Moment noch gar keinen Kopf für was anderes.
01:00:01: Es ist auch gut, dass wir dann hundert Prozent dabei sind.
01:00:06: Ich muss sagen, wenn ich so ein Fortuna-Spiel schaue, dann bin ich auch ganz schön darauf fokussiert und habe dann wenig andere Dinge im Kopf.
01:00:15: Ja das ist schön!
01:00:16: Ich hab es gestern Abend wieder erlebt.
01:00:19: Wenn unser Podcast erscheint, ist Bayern dann hoffentlich... Was haben wir denn jetzt?
01:00:24: Halbfinale oder Viertelfinal?
01:00:25: Ich weiß gar nicht.
01:00:27: Aber gestern sind Ewigkeiten noch mal Fußball geguckt in Kaospielformen.
01:00:34: Natürlich kommt es jetzt nicht, wenn der deutsche Mann schon spielt.
01:00:36: Aber ich wäre gestorben!
01:00:38: Und deshalb kann ich nachvollziehen was du bei dem Zylinder sitzt und das ist ja so im Tunnel... Das ist schon wild, dass dieser komische Sport mit den zwanzig Menschen auf den Platz... da irgendwie aussehen kann.
01:00:54: Ich glaube, gerade wenn man früh davon geprägt ist, ja bei mir war das so schon der frühen Kindheit, war das sehr alltäglich sowohl selber eben Fußball zu spielen als auch Spiele zu verfolgen und dann ist es einfach ein Bann den man nicht ablegt glaub ich.
01:01:09: Ja, ich weiß mal mit achtzehn, neunzehnt, ich hab fünfmal die Woche irgendwie Fußball gespielt, dann nicht sechs Mal die Woche und für mich hätte's das nicht gegeben und dann irgendwann durch die Arbeit Gar nicht mehr.
01:01:20: Also gucken ja, aber das letzte Mal gegen Ballgetreten ist auch schon ein paar Jahre auf jeden Fall her.
01:01:25: Ja,
01:01:25: schade!
01:01:26: Das passiert dann.
01:01:30: Das heißt klar, wenn die Kinder bringen dich tatsächlich runter?
01:01:33: Also es kann zusätzlich ja Stressfaktor irgendwie... Nee,
01:01:36: Stress würde ich das nicht nennen, auf gar keinen Fall.
01:01:38: Es ist natürlich eine Herausforderung, weiß ich auch nicht.
01:01:44: Man muss da schon da sein, gedanklich und auch körperlich.
01:01:47: Gerade bei kleinen Kindern.
01:01:48: Dann nimmt man die auf den Arm und muss sie wickeln usw.
01:01:52: Und will ja auch was mit den Unternehmen fordern das ja auch ein ab einem gewissen Alter also dass es nicht auf der Couch liegen und sich berieseln lassen sondern das ist auch einen sehr aktiv Anteil.
01:02:04: Aber genau aus dem Grund ist es eben etwas, was zumindest bei mir meinen Kopf voll mit beansprucht und dadurch eben auch Freiraum schafft.
01:02:12: Dass wenn ich danach dann irgendwann wieder an die Arbeit denke, dass man da eine gewisse Frische wieder an den Tag legt.
01:02:20: Ich glaube das ist ganz wichtig diese Pausen dieser Ablenkung oder diesen Wechsel auch regelmäßig zu haben weil man sonst viel zu sehr im eigenen Brühe schwimmt.
01:02:29: Wenn man zu lange ohne Ablenken über den Thema nachdenkt, glaube ich ist das auch nicht unbedingt förderlich.
01:02:35: Ja, das stimmt.
01:02:36: Man muss ab und zu raus.
01:02:38: Manchmal wickt man immer weltweit.
01:02:42: Gibt es denn so einen kleinen Ausblick für eure Unternehmen?
01:02:44: Also gibt es Ziele die ihr euch gesetzt habt oder sagt wir wollen dann da und dastehen oder was ist euer Plan?
01:02:51: Also unser Plan ist natürlich... viele Kunden in kurzer Zeit für uns zu gewinnen und dadurch zu zeigen, dass unser Produkt genau das trifft was der Markt braucht.
01:03:03: Was mir sehr viel Spaß macht ist eben diese direkte Interaktion mit diesen Kunden ja mit Unternehmen die in einer ähnlichen Situation stecken wie wir damals ja, hoffentlich effektiv zu helfen dabei und die dabei zu unterstützen auch diese digitale Reise weiterzuführen.
01:03:24: Konkrete Ziele gibt man sich natürlich intern so ein bisschen als Maßstab, bisschen als Pfosten aber die sind dann auch genauso schnell wieder umgedreht wenn sich die Realität ändert.
01:03:35: Wenn man merkt einen Vertriebskanal funktioniert besonders gut Und die Ziele sind eigentlich zu niedrig gestochen, dann schiebt man sie nach oben.
01:03:44: Oder wenn man merkt ach das und dass funktioniert nicht so wie man sich das vorher gedacht hat Dann macht es auch.
01:03:49: irgendwann sind ziele vielleicht nach unten zu revidieren.
01:03:51: Ja ich glaube ziele sind grundsätzlich erst mal gut Dass man darauf sich ausrichtet dass man auch ein bisschen von hinten denken kann.
01:03:59: ja Wenn ich dann da unter sein möchte dann muss Ich jetzt das und was tun bin ich eigentlich on track.
01:04:03: ganz wichtiger mechanismus ist natürlich so ein bisschen als einmal eins.
01:04:08: Aber die sind heute so aktuell, wie sie gestern waren und können nächste Woche tatsächlich auch schon wieder sich ändern.
01:04:18: der Tatsache, dass wir noch ein relativ junges Unternehmen sind und auch da dynamisch sein müssen.
01:04:23: Also ich habe jetzt nicht gehört Börsengang-二unddresig.
01:04:25: Ich bin Fan davon lieber erstmal an den Inhalten zu arbeiten das Produkt voranzubringen Und das ist dann am Ende ein Output dessen Wir könnten uns solche Zahlen geben aber die würden uns nicht schneller oder langsamer an diesen Punkt bringen.
01:04:39: Ja okay ja es kann ich gleich nachverziehen Sehr sehr spannend.
01:04:44: Zum Abschluss des Podcasts Gebe ich unseren Gästen immer noch die Möglichkeit, sich drei Dinge zu wünschen für den Kontext eines Businesses.
01:04:57: Wirtschaftlich und was auch immer.
01:04:59: Das möchte ich natürlich auch dir gerne sagen, gerne die Möglichkeit geben, wohl mit dem Zusatz dass es nicht zwingend in Erfüllung geben muss.
01:05:08: Also was würdest du dir wünscht?
01:05:12: Was dich so in den nächsten fünf bis zehn Jahren verändern sollte, sei es in Bezug auf euer Business gesellschaftlich auf Unternehmertum bezogen.
01:05:22: Da bist du ganz ganz...
01:05:24: Also das erste was mir in den Sinn kam als du mir jetzt gesagt hast war dass wir als Gesellschaft ist auf gar keinen Fall verlieren sollten miteinander zu sprechen.
01:05:33: weil da sieht man doch eigentlich immer ja bei allen Differenzen, bei allen Lagern die sich bilden ,bei allen Ansichten wenn man sich mal zusammensetzt jeder trinkt das Getränk seiner oder ihrer Wahl Und man spricht einfach mal von Mensch zu Mensch und hört einer dazu, dann bemerkt man dass diese Gräben bei Weitem nicht so groß sind wie sie vielleicht manchmal dargestellt werden.
01:05:53: Ja?
01:05:54: Ich glaube das ist was ganz Wichtiges, was wir auf gar keinen Fall verlieren sollten sondern etwas was wir noch weiter ausbauen sollten Kommunikation auch wie gesagt im Ganz-Ganz-Klein.
01:06:03: Das muss ja gar nicht über große Portale laufen, das muss nicht über Große Medien laufen Sondern dass man sich im Alltag immer wieder darauf besinnt dass wir alle im selben Bootsitze am Ende.
01:06:15: Ich glaube, das ist was ich mir wünschen würde und was ich hoffe, was sich bei uns auch weiterentwickelt.
01:06:21: Unternehmerisch gibt es einige gute Ansätze gerade auch Deutschland als Standort für Unternehmer attraktiver zu machen.
01:06:29: Ich denke, dass es da gute Ideen gibt, dass die noch deutlich mehr Gewicht brauchen und dass auch das Bewusstsein in der Bevölkerung aber auch bei den Entscheidungsträgern ausgebaut werden muss, dass das wichtig ist.
01:06:43: Dass es ein wichtiger Motor ist nicht unbedingt nur für die Wirtschaftsleistung sondern auch als Impulsgeber für Veränderungen ja als immer wieder Dinge hinterfragen und das kann am Ende ja auch eine Möglichkeit sein die Stärken die wir haben als Standort wieder nach vorne zu bringen und wieder zu betonen.
01:07:00: vielleicht kombinieren wir so diese Infrastruktur Assets die wir habe.
01:07:05: also wir haben ja grundsätzlich erstmal gute oder sehr interessante, sehr robuste Infrastruktur.
01:07:12: Ich weiß ich kenne natürlich die Kritik an allem das da Investitionsstau vorliegt aber wenn man das mal im globalen Kontext sieht dann sind wir immer noch auf einem sehr hohen Niveau und mein Wunsch ist dass wir vielleicht in Kombination mit mehr Unternehmertum, mit mehr Freiheit, mit Mehrmöglichkeit auch neue Unternehmen aufzubauen dass wir da eine Plattform schaffen, wo daraus eine Symbiose entsteht.
01:07:34: Weil ich glaube das ist ein junger Unternehmen noch nicht so einfach gemacht wird in Deutschland wie man es machen könnte und dass man dadurch eben auch Innovationen und weiteren Wert schaffen kann.
01:07:45: Und ansonsten eine Sache, die ich mir natürlich wünsche ist vielleicht ein bisschen langweilig.
01:07:51: Aber das Wichtigste ist einfach Gesundheit für alle, die einem wichtig sind.
01:07:56: Weil ja, das ist das was man nicht kaufen kann und was am Ende aber das Leben lebenswert macht.
01:08:02: Ja, hundert Prozent!
01:08:03: Das ist ein sehr schöner Abschluss.
01:08:06: Ich habe noch eine Frage zu dem zweiten Tag geholfen, tatsächlich.
01:08:10: abschließend also zu den zweiten Wunsch Hast du etwas Konkretes?
01:08:14: Du bist ja ganz am Ende darauf eingegangen, dass auch Jugendunternehmen einfacher gemacht wurden.
01:08:18: Hättest du so... Ganz konkret musst dich nicht auf eins beschränken und sagen Bauen das anders wäre, das wär schon echt ein Quick Win!
01:08:27: Also wir können mal starten beim Aufsetzen einer Gesellschaft.
01:08:29: Ja Dass man das, dass es vielleicht ein bisschen mehr out of the box geht und dass man da nicht diese verschiedenen Termine abhalten muss.
01:08:39: Und dann vor Ort sein muss beim Notar usw.
01:08:41: Es ist etwas was schon ein bisschen ungewöhnlich ist.
01:08:46: Vor allen Dingen weil es ja auch so oft passiert Ist kein Prozess der nur dreimal am Tag in Deutschland passiert Sondern es sind ja hausende Gesellschaften die Ich weiß nicht die genaue Zahl, aber die jede Woche wahrscheinlich gegründet werden oder monatlich gegrundet werden.
01:08:59: Dass man das nicht ein bisschen verschlankt.
01:09:02: ich glaube dass wäre ein guter guter Schritt.
01:09:05: und dann glaube ich auch, dass das Fördermöglichkeit noch weiter ausgebildet werden müssen.
01:09:10: Gerade bei sehr jungen Unternehmen die vielleicht auch nicht Zugang zu Kapital haben den das zu ermöglichen, dass man zunächst mal die ersten ein zwei drei Jahre so ein bisschen auch in Ruhe arbeiten kann und in Ruher entwickeln kann und Ruhe auch seine Nische finden kann.
01:09:26: Ich glaube, dass es ganz gut wäre diese beiden Aspekte also schnell aufsetzen können oder Kapitalinvestitionen bekommt, um die erste Zeit gut zu überstehen.
01:09:37: Ja
01:09:38: dann möchte ich mich ganz herzlich bedanken!
01:09:40: Ich fand es super interessant und hat wahnsinnig viele Eindrücke.
01:09:43: also du hast glaube ich auch schon viel gesehen und erlebt in deinem Leben.
01:09:46: das hat mir sehr große Freude bereitet und ich hoffe dass wir und ich euren Weg weiter
01:09:50: verfolgen können und
01:09:52: dass das genauso funktioniert wie ihr sechs war.
01:09:55: uns glaube ich euch das vorstellt.
01:10:00: Vielen, vielen Dank!
01:10:01: Es hat mir auch sehr viel Spaß gemacht.
01:10:03: Ich kann es kaum glauben dass wir schon über eine Stunde gesprochen haben, da kam mir vor wie zehn Minuten.
01:10:07: Das war echt eine coole Diskussion und ja, vielen dank
01:10:13: und ich bin schon gespannt aufs nächste Mal.
01:10:16: Bis ganz bald!
01:10:18: Tschüss!
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